Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) - Splint
Diese Bedingungen gelten für die Nutzung von Splint durch Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
Version: 2026-03-28
1. Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen André Herecki (nachfolgend „Anbieter“) und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde“) über die Nutzung der Software „Splint“.
- Splint richtet sich ausschließlich an gewerbliche Nutzer. Eine Nutzung durch Verbraucher ist ausgeschlossen.
- Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Leistungsbeschreibung
- Der Anbieter stellt mit „Splint“ eine cloudbasierte Softwarelösung zur Erstellung, Verwaltung und Auswertung von Leistungsverzeichnissen sowie zur Kalkulation von Bauvorhaben bereit.
- Die Software dient als unterstützendes Werkzeug. Der Anbieter schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.
- Insbesondere übernimmt der Anbieter keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Wirtschaftlichkeit der durch die Software erzeugten Ergebnisse.
- Die Verantwortung für alle Kalkulationen, Angebote und Entscheidungen liegt ausschließlich beim Kunden.
3. Registrierung und Account
- Die Nutzung von Splint setzt die Erstellung eines Nutzerkontos voraus.
- Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen.
- Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
- Der Kunde haftet für sämtliche Aktivitäten, die über seinen Account erfolgen.
4. Nutzungsrechte
- Der Anbieter gewährt dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der Software im Rahmen dieses Vertrags.
- Eine Weitergabe, Vermietung, Vervielfältigung oder öffentliche Zugänglichmachung der Software ist unzulässig.
- Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software zu dekompilieren, zu verändern oder technisch zu analysieren, soweit dies nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
- Die Nutzung von Splint erfolgt im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements, sofern keine Testphase aktiv ist.
- Die jeweils aktuellen Preise ergeben sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisdarstellung auf der Website oder im Produkt.
- Die Abrechnung erfolgt im Voraus für den gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich oder jährlich).
- Zahlungen werden über den jeweiligen Zahlungsdienstleister (z. B. Stripe) abgewickelt.
- Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software vorübergehend zu sperren.
6. Vertragslaufzeit und Kündigung
- Das Abonnement verlängert sich automatisch um den jeweils gewählten Abrechnungszeitraum, sofern es nicht vor Ablauf gekündigt wird.
- Die Kündigung kann jederzeit zum Ende der aktuellen Abrechnungsperiode erfolgen.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7. Testphase (Trial)
- Neue Kunden können Splint für einen Zeitraum von 14 Tagen kostenlos testen.
- Während der Testphase stehen dem Kunden die Funktionen der Software im vereinbarten Umfang zur Verfügung.
- Nach Ablauf der Testphase endet der Zugriff auf die Software automatisch, sofern kein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen wird. Eine automatische Umwandlung in ein kostenpflichtiges Abonnement erfolgt nicht.
- Nach Ablauf der Testphase bleibt der Account des Kunden für einen Zeitraum von weiteren 14 Tagen inaktiv bestehen („Grace Period“). In diesem Zeitraum kann der Kunde durch Abschluss eines Abonnements den Zugriff reaktivieren.
- Nach Ablauf der Grace Period ist der Anbieter berechtigt, sämtliche Kundendaten endgültig zu löschen.
8. Daten und Datenlöschung
- Alle vom Kunden eingegebenen Daten verbleiben im Eigentum des Kunden.
- Nach Ablauf der Testphase ohne Abschluss eines Abonnements wird der Zugriff auf die Daten zunächst gesperrt.
- Während der Grace Period (siehe Abschnitt 7) bleiben die Daten gespeichert und können bei Reaktivierung des Accounts wieder zugänglich gemacht werden.
- Nach Ablauf der Grace Period ist der Anbieter berechtigt, sämtliche Daten des Kunden dauerhaft zu löschen.
- Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, seine Daten rechtzeitig zu sichern.
- Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten, übernimmt jedoch keine Haftung für Datenverluste, soweit diese nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
9. Haftung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
- Die Haftung ist in diesen Fällen der Höhe nach auf die vom Kunden in den letzten 12 Monaten gezahlten Gebühren begrenzt, mindestens jedoch auf 100 Euro.
- Eine Haftung für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen oder mittelbare Schäden ist ausgeschlossen.
- Der Anbieter haftet insbesondere nicht für wirtschaftliche Fehlentscheidungen oder fehlerhafte Kalkulationen, die auf der Nutzung der Software beruhen.
- Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
10. Verfügbarkeit der Software
- Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Software, schuldet jedoch keine unterbrechungsfreie Nutzung.
- Wartungsarbeiten, Weiterentwicklungen oder technische Störungen können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
11. Änderungen der AGB
- Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern.
- Der Kunde wird über Änderungen rechtzeitig informiert.
- Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen, gelten die Änderungen als akzeptiert.
12. Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Gerichtsstand ist - soweit gesetzlich zulässig - der Sitz des Anbieters.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.